André Rabenstein | Experten für Vermögensaufbau, Vermögensausbau und Vermögenssicherung
Panama 2016

Oh wie schön ist Panama…

"O Bär", sagte der kleine Tiger, "ist das Leben nicht schrecklich schön?" "Ja", sagte der kleine Bär, "schrecklich und schön." Zitiert aus dem Janosch-Kinderbuch: "Oh wie schön ist Panama".

Ich werde in Kürze auf dieses Zitat zurückkommen. Und was das „Zurückkommen“ anbelangt, so bin erst wenige Tage wieder aus Panama zurück.

@ Interessante Kurzinfos zu Panama

Panama nimmt den schmalsten Teil einer natürlichen Landbrücke ein und verbindet Nord- und Zentralamerika mit Südamerika.  Das Karibische Meer wird durch den Panama Kanal mit dem Pazifischen Ozean verbunden. Die Nord-Süd-Ausdehnung des Landes – also von Küste zu Küste - beträgt selten mehr als 60 km. Insgesamt ist Panamas Küste aber 1.915 km lang und das Land grenzt im Westen an Costa Rica und im Osten an Kolumbien.

Tropische Regenwälder und Nutzwald bedecken etwa 45 Prozent der Landesfläche.

In einer Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes Gallup, zählen die Einwohner des Landes mit zu den glücklichsten Menschen auf der Erde.

Dies kann ich bestätigen.

Von den rund 3,5 Millionen Einwohnern lebt fast die Hälfte in der Hauptstadt Panama City. Diese ist von der Optik mit Frankfurt/Main vergleichbar. Wichtigste Einkunftsquelle der panamaischen Volkswirtschaft ist u.a. der Panamakanal, in dessen Verwaltung, Betrieb und Instandhaltung rund 8000 Menschen arbeiten. Die Handelsflotte von Panama ist mit 6184 Schiffen z. Zt. die größte der Welt. Rund 65% der Erwerbstätigen sind aber im Handels-, Finanz- und Dienstleistungsbereich beschäftigt. Panama hat seit den 1980er Jahren eines der größten Bankwesen in Lateinamerika.

Aber nicht das Bankwesen als solches war das Ziel meiner Reise, sondern der Aufbau persönlicher Kontakte zu Politik, Umweltschutz und Spezialisten, um eine der nachhaltigsten Investitionen unserer Zeit voranzutreiben und abzusichern.

Janosch, der Schöpfer von Tiger und Bär, heißt eigentlich Horst Eckert und feierte, am 11. März 2016, seinen 85. Geburtstag. Das auch unsere Kinder an ihrem 85. Geburtstag noch saubere Luft atmen können benötigen wir mehr Bäume auf dieser Welt. Allein schon, um unseren Ausstoß an CO² zu kompensieren.  85 Jahre, so lange dauert es in Deutschland auch, bis ein Baum sein Nutzalter erreicht hat. Ein Baum nimmt umso mehr CO² auf, je schneller er wächst. Eine Eiche benötigt für 37 inch = 94 cm Stammumfang volle 43 Jahre - ein Teakbaum in Mittelamerika nur 14 Jahre.

Vermessung eines Teakbaumes

Bild: Teak-Messung Quelle: eigene Aufnahme

Vergleich Eiche vs. Teak

Bild: Vergleich Eiche vs. Teak - Quelle: waldklasse.de

Diesen Umstand und das sich mit tropischen Edelhölzern auch gutes Geld verdienen lässt, nutzen nun teilweise sehr fragwürdige Firmen um Geschäfte zu machen. Vielleicht haben Sie deren Werbung von Renditen 12% + x schon gesehen. Meistens gehen diese Plantagenangebote zu Lasten von Natur, Umwelt und dem Geldbeutel der Investoren. Eine Förderung der lokalen Bevölkerung erfolgt meist nur für prestigeträchtige Marketingzwecke.

Deshalb ist es für mich wichtig, mir immer vor Ort ein Bild der Lage zu machen und die Kontakte zu Verantwortlichen, Entscheidern und Kontrolleuren herzustellen und zu pflegen.

Das Ergebnis wird ein Waldprodukt sein, welches in Sachen Transparenz und Nachhaltigkeit Maßstäbe setzt – "der Generationen Wald" oder auch „Generation Forest“ genannt.

Zum Projekt:

Das Projekt "Generation Forest" wurde 2011 begonnen. Wir kooperieren mit einem Forstpartner, welcher über mehr als 20 Jahren Erfahrung mit einheimischen Hölzern verfügt und u.a. auch für die Havard-University als Forstmanager agiert hat. Ziel sind nachhaltige "Impact-Forstinvestments". Das bedeutet, dass die Anliegen der Natur und der Menschen vor Ort ebenso stark gewichtet werden wie die Anliegen der Finanzpartner des Unternehmens. Zudem bleibt der Wald dauerhaft erhalten und es werden nur selektiv einzelne Bäume entnommen. Mit diesem Fokus wurde das Prinzip des tropischen Dauerwaldes entwickelt.

Aktuell wird ein intensiver Dialog geführt, um erstmals ein Finanzprodukt zu entwickeln, das dem Wald angepasst ist und nicht umgekehrt. Im Januar 2015 wurde das Projekt in das Stipendienprogramm Social Impact Start aufgenommen. Ebenfalls seit diesem Datum wird das finanzielle Prinzip von der School of Business der Yale University erforscht.

Durch meine persönlichen Kontakte zu Wirtschaftsprüfern, Rechtsanwälten und Forstwissenschaftlern, sind wir in der Lage, die Investments vor Ort mit "Drag along the fittest"-Strategien für unsere zukünftigen Kunden abbilden zu können. Das heißt wir arbeiten mit den Besten der Besten und das zu Preisen, die ca. 25-30 % unter denen liegen, welche aktuell von Waldanbietern in Deutschland und der Schweiz aufgerufen werden. Zudem sind wir in der Lage alle Schritte vor Ort, von Planung, Pflanzung, Pflege, Buchhaltung bis Ernte lückenlos zu überwachen.

Das heißt, unsere Investoren werden auch Geld verdienen, wenn der Holz oder Landpreis nicht steigen (auch wenn das aktuell der Fall ist).

Sie werden überrascht sein, aber  es ist kaum zu glauben wie viele Fincas von deutschen Industriellen dort zu finden sind. Deren Holzinvestments bewegen sich im alle im Multimillionenbereich. 

Die Superreichen bzw. Ihre Manger haben das schon begriffen und nutzen es, wie ich sehen konnte, weidlich. Wieder einmal ein Beweis dafür, das "the smart money" die risikojustierten Renditen einfährt, während der Rest verzweifelt versucht mit Spareinlagen den Inflationsverlust auszugleichen oder den Aktienmarkt durch risikoreiche Spekulation zu schlagen.

Warum eignet sich die Assetklasse Wald hervorragend zur Diversifikation des Gesamtvermögens? Weil deren Stärke darin liegt, unabhängig von Börsenkursen, Krisen und Inflation einen Vermögenswert aufzubauen.

ErtragsWer-Strategie 

Grafik: ErtragsWert-Strategie

Janosch's Bär und Tiger sind von Panama fasziniert und machen sich auf die Reise neue Gebiete zu erkunden und neue Erkenntnisse zu gewinnen. Und wenn Sie mich fragen - zu recht...

 


 
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